Neues System für SlowDown Strafen

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    • Neues System für SlowDown Strafen

      Nabend allerseits,
      ich weiß grade nicht in welches Forum ich das hier schreiben soll, da es alle Ligen betrifft, also landet es hier :)

      Es geht um das neue System der SlowDown Strafen welches mit dem letzten Patch implementiert wurde. Wie Ihr alle wisst reicht simples lupfen und rollen lassen leider nicht mehr aus, man muss
      komplett den Anker schmeissen und fast schon stehen bleiben. Dies führte bei mir während des RRVTCR-Rennens in Monza zu einer halbwegs gefährlichen Situation obwohl ich mich Abseits der Ideallinie befand Ausgangs Ascari, ich glaube Alex ist mir da fast hintendrauf gemetert weil er sich den Windschatten snacken wollte, kann mich da aber auch irren. Nach dem Rennen im TS berichteten mir Fahrer von ähnlichen Erlebnissen.
      Ich denke das neue System macht die Rennen leider nur gefährlicher, mehr nicht. Vllt sollte man ernsthaft darüber nachdenken die Cutting Rules zu ändern um Zwischenfälle und Unfälle zu vermeiden.
      Unsere Rennen und Ligen bestehen zu 95% aus dem "harten Kern", ich denke da sollte es doch möglich sein an die Fairness zu appellieren und die Track Limits zu beachten. Fürs Quali können die Cutting Rules sehr gerne anbleiben, aber im Rennen sind sie momentan nur ein Gefahrenherd. Und ich denke wenn sich jemand benachteiligt fühlt weil er Offroad überholt wurde könnte man das auch über die Reports nach dem Rennen klären und mit Zeit, Platz oder Punktstrafen ahnden.

      Wie steht Ihr zu dem Thema?
    • Dennis v.d. Gathen schrieb:

      Ich hab das schon mehrmals angesprochen, aber scheinbar gibt es immer wieder Leute, die es dann trotzdem ausnutzen bzw. mehr cutten.
      Die RaceApp erfasst die Anzahl der ungültigen Runden.....vielleicht kann man da ansetzen. Unter Umständen müssten sich noch drei vier Leute finden, die die Reko unterstüzen und einfach Replays checken. Wurde unbedrängt gecuttet, war es im Zweikampf oder Ausweichmanöver.
    • Ich habe mal vor ein paar Monaten mit dem Chefentickler von RR hin und hergeschrieben, weil meine RaceApp Statistiken nicht zu passen schienen.
      Es gibt ungültige Runden, die keine Cuttings sind und es gibt gecuttete Runden die keine ungültigen Runden sind.
      Ursache ist, dass das 2 untschiedliche Dinge bei RR sind und anders erkannt werden, so J-F.

      Mir macht das jedenfalls Bauchweh und ich wäre sehr vorsichtig davon irgendwas abzuleiten, vor allem Strafen.


      Ich gehe mal davon aus, dass mit den nächsten Patches noch Feintunings zum Strafensystem kommen.
      Meiner Meinung nach sollte zögerliches Rausbeschleunigen aus einer Kurve bzw. Lupfen vollkommen ausreichen um die Zeit zurückzugeben. So wie bei iRacing halt.
      Dass die Zeit immer noch hochzählt obwohl man 60s Zeit hat scheint ein bekannter Bug zu sein.
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      Meine Ausstattung: T500 mit Loadcell Mod, TH8A Shifter, Gametrix JetSeat, Triple Screen, Oculus Rift, i7/1080Ti, Eigenbau Rig
    • Persönlich halte ich nichts davon, ohne Cut-Regeln zu fahren.
      Es wird zwar immer so schön gesagt, dass ja jeder gut Freund mit jedem ist, und das "Honor System" immer absolut problemlos funktioniert, allerdings habe ich da schon viele Rennen gesehen, in denen eben genau das nicht so ist.

      Ich verstehe auch ehrlich gesagt die Beschwerden über das Cutting-System bei Raceroom nicht. Das liegt -zugegeben- aber daran, dass ich nur extrem selten Slow-Down-Strafen bekomme.
      Vielleicht ist eine Alternative zum Abschalten der Cut-Regeln und sich immer wieder wiederholenden Diskussionen um eben jenes Thema, einfach darauf zu achten keine Slow-Down zu bekommen. Das klingt vielleicht ein wenig von oben herab oder arrogant, ist aber einfach meine Meinung. Ich zähle bestimmt nicht zu den absoluten Top-Fahrern, dennoch bekomme ich es hin mit so gut wie keinen Slow-Downs durchs Rennen zu kommen, da sollte das für alle anderen einfach auch möglich sein.

      Im RRVTCR-Rennen hatte ich genau eine, weil ich den Bremspunkt für Kurve 1 vollkommen verpasst habe und deswegen geradeaus durch die Schikane bin, das war also absolut gerechtfertigt.
      Im GT3-Rennen hatte ich auch nur eine, Ausgang Ascari, weil ich da einfach (viel) zu weit über den linken Curb gefahren bin, also auch da vollkommen gerechtfertigt.
      Ein Rennen ist meiner Meinung nach einfach kein Qualifying... wer zu viel Risiko geht, kommt von der Strecke ab und wird dafür bestraft...

      Die Möglichkeit die validen Runden nachzuprüfen, so wie in Assetto Corsa, gibt es in Raceroom leider nicht, siehe den Post von @Racki.
      Ich weiß nicht wer den Stream des 24h-Rennen in Spa von virtualracing letzte Woche (war das letzte Woche?) gesehen hat, aber das fand ich schon äußerst krass was da abgeht.
      Da wurde teilweise (ein seeeeeeehr großer Teil meiner Meinung nach) in Eau Rouge / Raidillon gecuttet, als ob es kein Morgen gäbe. Die Autos waren teilweise so weit abseits der Strecke, dass sie nicht mal mehr im Bild der TV-Kamera zu sehen waren. Ähnlich hat es sich in Blanchimont verhalten. Das war schon wirklich nicht schön anzuschauen. Sowas würde ich gerne vermeiden.

      Auch würde das Abschalten der Cut-Regeln wahrscheinlich zu vielen Diskussionen unter den Fahrern führen, jedenfalls wäre das zu befürchten.

      Long Story short: Ich bin dafür es so zu lassen wie es ist.
      "Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" - Walter Röhrl
    • Also mir ist auf dem Testserver die Cuttingregel ebenfalls übel aufgestoßen, so wie sie in der aktuellen Form durchs RR-System praktiziert wird. Ich wollte auch schon nachfragen, wie das neue System funktioniert. Vor allem ist nicht plausibel, wie man den angeblichen Zeitgewinn wieder abbauen kann. Ich bin in dem Testrennen langsam gefahren, habe gebremst auf der Geraden. Die Uhr ist nach oben getickt. Es kann nicht der Sinn sein, dass die Leute, die aus welche Rennsituation auch immer abseits des Asphalts fahren, komplett stehen bleiben müssen, um Ihre Strafen abzubauen. Das birgt wie weiter oben beschrieben das Potential für vermehrt gefährliche Situationen auf der Rennstrecke.

      Ausserdem ist die Strafe im Vergleich zum vermeintlichen Zeitgewinn lächerlich hoch. Da kannst du Dein Auto auch gleich in die Garage stellen. Wir hatten das am WE erlebt, dass man für ein Verlassen der Strecke ohne Zeit- oder Positionsgewinn 6-10 Sekunden Zeit verloren hat. Das kann man aus meiner Sicht nur schwer vermitteln.

      Die Bedenken zur Deaktivierung der Cuttingstrafen teile ich im Grunde auch, aber trotzdem halte ich die Cuttingstrafen in der gegenwärtigen Form für nicht nutzbar.
    • MRaabe schrieb:

      Persönlich halte ich nichts davon, ohne Cut-Regeln zu fahren.
      Es wird zwar immer so schön gesagt, dass ja jeder gut Freund mit jedem ist, und das "Honor System" immer absolut problemlos funktioniert, allerdings habe ich da schon viele Rennen gesehen, in denen eben genau das nicht so ist.


      Wenn wir als RRVGT Community solch ein System einführen und auf die EInhaltung pochen müssen wir im Falle einer evtl. (mehrfachen) Missachtung auch konsequent sein und Fahrer vom Ligabetrieb ausschliessen

      Ich verstehe auch ehrlich gesagt die Beschwerden über das Cutting-System bei Raceroom nicht. Das liegt -zugegeben- aber daran, dass ich nur extrem selten Slow-Down-Strafen bekomme.
      Vielleicht ist eine Alternative zum Abschalten der Cut-Regeln und sich immer wieder wiederholenden Diskussionen um eben jenes Thema, einfach darauf zu achten keine Slow-Down zu bekommen. Das klingt vielleicht ein wenig von oben herab oder arrogant, ist aber einfach meine Meinung. Ich zähle bestimmt nicht zu den absoluten Top-Fahrern, dennoch bekomme ich es hin mit so gut wie keinen Slow-Downs durchs Rennen zu kommen, da sollte das für alle anderen einfach auch möglich sein.




      Ohne dir jetzt zu nahe zu treten (ich denke auch du verstehst durchaus wie ich das meine) warst du aber wiederum auch jetzt der erste der sich nach dem RRVTCR Lauf am Freitag offiziell über El Mouslih beschwert hat das er seine vermeintliche Zeitstrafe unsicher direkt hinter Ascari absitzt. Es geht hier auch nicht darum ob man selbst sicher ist oder nicht sondern vielmehr darum das die Gefahr hier von allen gleichermaßen ausgeht und wiederum jeden betreffen kann. Ich denke es kann sich niemand davon freisprechen sich mal zu verbremsen etc. Wie gesagt, nicht böse gemeint.

      Im RRVTCR-Rennen hatte ich genau eine, weil ich den Bremspunkt für Kurve 1 vollkommen verpasst habe und deswegen geradeaus durch die Schikane bin, das war also absolut gerechtfertigt.
      Im GT3-Rennen hatte ich auch nur eine, Ausgang Ascari, weil ich da einfach (viel) zu weit über den linken Curb gefahren bin, also auch da vollkommen gerechtfertigt.
      Ein Rennen ist meiner Meinung nach einfach kein Qualifying... wer zu viel Risiko geht, kommt von der Strecke ab und wird dafür bestraft...




      Auch hier nochmal: es geht nicht um die Bestrafung an sich. Das System ist wie Lars auch anmerkt momentan einfach nicht praktikabel. Natürlich soll man eine Strafe bekommen wenn man sich einen Vorteil erschleicht, gar kein Thema. Aber solange das System von RR so undurchsichtig und nicht gepatched ist (Chris sagte ja das wohl daran gearbeitet wird) sollte man sich vllt über eine andere Regelung gedanken machen.

      Die Möglichkeit die validen Runden nachzuprüfen, so wie in Assetto Corsa, gibt es in Raceroom leider nicht, siehe den Post von @Racki.
      Ich weiß nicht wer den Stream des 24h-Rennen in Spa von virtualracing letzte Woche (war das letzte Woche?) gesehen hat, aber das fand ich schon äußerst krass was da abgeht.
      Da wurde teilweise (ein seeeeeeehr großer Teil meiner Meinung nach) in Eau Rouge / Raidillon gecuttet, als ob es kein Morgen gäbe. Die Autos waren teilweise so weit abseits der Strecke, dass sie nicht mal mehr im Bild der TV-Kamera zu sehen waren. Ähnlich hat es sich in Blanchimont verhalten. Das war schon wirklich nicht schön anzuschauen. Sowas würde ich gerne vermeiden.


      Beim letzten GT3 Rennen von VRL in Iracing wurde beispielsweise mit einer Live-ReKo gearbeitet. Dazu muss man sagen das Iracing eben auch die Möglichkeit bietet direkt zurückzuspulen und sich sachen sofort anzusehen, das fehlt ja nun leider in RR.
      Dennoch finde ich sollte man das Thema nicht einfach so abtun.
    • Oliver Hudek schrieb:

      MRaabe schrieb:

      Ich verstehe auch ehrlich gesagt die Beschwerden über das Cutting-System bei Raceroom nicht. Das liegt -zugegeben- aber daran, dass ich nur extrem selten Slow-Down-Strafen bekomme.

      Vielleicht ist eine Alternative zum Abschalten der Cut-Regeln und sich immer wieder wiederholenden Diskussionen um eben jenes Thema, einfach darauf zu achten keine Slow-Down zu bekommen. Das klingt vielleicht ein wenig von oben herab oder arrogant, ist aber einfach meine Meinung. Ich zähle bestimmt nicht zu den absoluten Top-Fahrern, dennoch bekomme ich es hin mit so gut wie keinen Slow-Downs durchs Rennen zu kommen, da sollte das für alle anderen einfach auch möglich sein.

      Ohne dir jetzt zu nahe zu treten (ich denke auch du verstehst durchaus wie ich das meine) warst du aber wiederum auch jetzt der erste der sich nach dem RRVTCR Lauf am Freitag offiziell über El Mouslih beschwert hat das er seine vermeintliche Zeitstrafe unsicher direkt hinter Ascari absitzt. Es geht hier auch nicht darum ob man selbst sicher ist oder nicht sondern vielmehr darum das die Gefahr hier von allen gleichermaßen ausgeht und wiederum jeden betreffen kann. Ich denke es kann sich niemand davon freisprechen sich mal zu verbremsen etc. Wie gesagt, nicht böse gemeint.
      Das liegt aber an dem individuellen Fehler des Fahrers, nicht am Zeitstrafensystem von Raceroom.
      Er hätte 60 Sekunden Zeit gehabt die Strafe abzusitzen, hat es aber an der denkbar dümmsten Stelle getan.

      In einem "Honor System" hätte er die Zeit auch zurückgeben müssen, dort hätte er genauso irgendwo auf die Bremse gehen müssen. Der einzige Unterschied ist, dass das System den Fahrer zwingt die Strafe abzusitzen, wo er das tut ist ja egal. In 60 Sekunden kann man mit dem WTCR in Monza eine halbe Runde fahren, da findet sich mit Sicherheit ein Plätzchen das sicher zu tun. Der Fehler lag da wie gesagt meiner Meinung nach am Fahrer, nicht am System.
      "Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" - Walter Röhrl
    • dazu kann ich nur meine slowdown zu rate ziehen am freitag. Ich habe sie an der gleichen stelle bekommen, ausgang ascari zu weit innen gewesen. Wollte dann einfach weiter fahren und parabolica bzw erste schikane absitzen. Keine chance. Der counter ist von 2 sekunden direkt weiter hochgezählt bis auf 5, da bin ich dann rechts rüber und habe rollen lassen...was dann immernoch nicht reichte. Ich musste auf unter 100kmh abbremsen damit die slowdown abgebaut wurde. Ich denke El Mouslih hatte einen ähnlichen effekt, hat sich erschrocken und den anker geworfen. So könnte ich es mir vorstellen.
      Slowdown system gut und schön, nur funktionieren sollte es. Funktioniert es nicht bzw nicht richtig ist es schlicht und ergreifend wenig bis gar nich praktikabel meiner meinung nach.
    • Männers bleibt Ruhig :P :D über eines sind wir uns einig so wie es momentan ist ist es Kacke :thumbdown: und ich denke da sind wir nicht die einzigen die unzufrieden sind da es meiner Meinung nach auch den Rennverlauf stört denke wohl das Sector 3 da nachbessern wird ansonsten sollte man vielleicht einfach mal ein zwei Rennen testen wie es ohne läuft denke jeder ist bemüht sauber und Fair zu fahren sonst hat er im ernsthaften Liga Betrieb nix zu suchen ||
    • Die RaceRoom Cuttregeln sind einfach für alle die fairste Lösung.
      Die Bestrafung durch RaceRoom ist für alle gleich und eindeutig. Wenn neben der Strecke nun ein Kiesbett oder sogar eine Mauer währe würden wir gar nicht diskutieren. Also einfach auf der Strecke bleiben und wenn das mal nicht klappt verliert man durch diesen Fehler eben Zeit aber es kann ja weiter gehen. Wenn man die Linie nicht trifft und deshalb durch die Wiese fährt wird ja auch nicht versucht eine Abschaffung der Wiesen zu erreichen.

      Ich bin auch schon in Ligen gefahren wo cutting aus war und dann von der ReKo überwacht wurde. War leider immer sehr unklar warum jemand bestraft wird und warum in dieser Höhe. Überlegt einfach mal: Ab wie vielen Cutts gibt es eine Strafe? Wie messen wir den Zeitvorteil? Was war Absicht und was nur zum verhindern eines Unfalls?
      Jetzt bin ich in der GT3 selber ReKo und kann sehr gut verstehen wieso es dazu kommt. Wenn das ganze von uns überwacht wird werden riesige Diskussionen entstehen. Abgesehen davon ist es ein riesiger Aufwand alles zu sichten.


      Neue Idee
      Die einzige andere Lösung, die mir einfällt, ist das System wie es im (realen) US Motorsport und seit diesem Jahr in der DTM angewendet wird. Tracklimits werden grundsätzlich weggelassen und die Auslaufzonen können voll mit benutzt werden. Für Road Amerika etwa kann ich mir das sehr gut vorstellen. An keiner Stelle würden Kurven weggelassen oder durch neu Linien völlig verändert. Ausnahmen können natürlich im voraus bekanntgegeben werden z.B. 1.Kurve Hockenheim darf nicht hinter den Curb gefahren werden auf dem Rest der Strecke ist alles frei. Natürlich geht das nicht auf jeder Stecke, Spa und Paul Ricard fallen mir da sofort ein. Generell jede Strecke die durch cutts eine neue Charakteristik bekommen würde oder wo die Grenzen nicht Eindeutig sind. Im Sweat Cup haben wir damit gute Erfahrungen gemacht (Strecken: Raod Amerika, Salzburgring, NOS 24h).
      Auch so ist es eben wieder für alle gleich.
    • Ich hab mir das gestern nur kurz und offline angeschaut, und finde es ähnelt iRacings Strafsystem, welches ich die letzten Wochen schätzen lernte.
      Man weiß genau in welcher Zeit man welche Zeit zurückgeben muss. Sofort den Anker schmeißen muss man glaube ich nicht. Nur, rollen lassen hat
      eben auch nicht den Zeitverlust zur Folge den die Strafe haben möchte, weswegen man ja auch tatsächlich Zeit hergeben muss. Ein Lift & Coast
      (lupfen & rollen lassen) kann ja manchmal sogar schneller sein. Von daher, klar, passt schon.

      Ansonsten stimme ich Malte zu, denn wo man Regeln lockert, werden sie bis zum letzten ausgenutzt. Und wenn man alles frei gibt, geht es bald
      zu wie auf einer indischen Kreuzung. Nicht erstrebenswert. Also: "Keep it between the white Lines", oder "bleibt auf dem schwarzen Band".

      Natürlich denke auch ich mir manchmal (in iR) "wo soll ich jetzt 1,5 Sekunden gewonnen haben, wegen der paar Millimeter neben der Strecke?"
      Aber ich denke mir dann auch schnell, dass es nichts bringt mit einer elektronischen Strafe zu diskutieren, und fahre eben in der nächsten Runde
      "die paar Millimeter" mehr AUF der Strecke. Hier gibt es dann auch weniger böses Blut mit den Rennkommissaren Menschen, mit denen man ja
      eigentlich nur zusammen seinem Hobby frönen möchte.

      Und ja, man muss erst lernen mit so einer Art Strafe zu arbeiten. Wie man eben auch lernen muss zu schalten, zu lenken, nicht gegen die Mauer
      zu fahren, Gegner nicht zu rammen sondern überholen, kurz: Man muss lernen die Sim das Spiel zu beherrschen, das man benutzen möchte.
      (Gilt ja für alles, nicht nur Sims.)

      C U "on" the Track
      Ich bin dafür verantwortlich was ich schreibe, nicht was andere darunter verstehen.
      Steam RaceRoom YouTube Twitter say:meepmeep
    • Das Problem ist für mich gar nicht so sehr, dass man für eine 0,5s Zeitstrafe an die 3 bis 5 Sekunden liegen lassen muss. (Eine Durchfahrtsstrafe kostet im Vergleich um die 20 Sekunden)
      Vielmehr, dass man den Anker werfen muss, um das Runterzählen zu aktivieren und dafür zur Gefahr für andere wird.
      Immerhin wird daran gearbeitet und es wird ziemlich sicher eine Verbesserung im nächsten Patch geben.

      Noch ein Erfahrungsautausch zum Thema Durchfahrtsstrafen:
      Wir sind 2017 eine Jahresmeisterschaft mit Durchfahrtstrafen gefahren. Im Schnitt waren so 20 Starter im Feld und wir hatten jedes Mal grob 2 Fahrer die bestraft wurden.
      Viel öfter wurde die Strafe wegen Pit lane speeding ausgeprochen. Eine Durchfahrtsstrafe im nächsten Rennen war auch das übliche Strafausmaß der Rennkommission bei unsauberen Manövern.
      Also meiner Meinung nach ist eine Durchfahrtsstrafe im Rennen durchaus praktikabel, ob es die beste Lösung ist sei dahingestellt.
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    • Ich habe gestern in einem kleinen Testrennen auf dem Trainingsserver 2 Cuttings mehr oder weniger freiwillig durch meine Fahrweise provoziert. Ich bin bei beiden Situationen vom Gas gegangen sofort nach erscheinen der Cuttingswarnung. Nach kurzer Zeit hat sich der Zähler nach unten bewegt. Gefühlt war der Verlust 2-3 Sekunden. Ich musste in beiden Fällen nicht komplett stehen bleiben, um die Strafe abzubauen.

      Das scheint nur unausweichlich, wenn man die Strafe nicht sofort antritt. Evtl. rechnet RR im Hintergrund den Vorteil entsprechend weiter, so dass sich die Zeitstrafe so dramatisch auswirken kann, vielleicht ist das sogar realistisch. Kommt man durch Cutting schneller durch einen Bereich, ist nach strecke X auch der Zeitvorteil größer.

      Bin trotzdem und nach wie vor zwiegespalten was das angeht ^^ Das muss man sich vielleicht auch erst im Rennbetrieb anschauen wie es sich tatsächlich auswirkt...